Eine recht interessante Theorie über eine Entstehungsmöglichkeit eines Alzheimersyndroms stellte auf der Jahrestagung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft die kanadische Wissenschaftlerin Dr. Judith Miklossy (University of BC) vor:
Morbus Alzheimer ist dem Wesen nach eine Amyloidose, letztlich also eine degenerative Gewebsveränderung des Gehirnes. So könne im Rahmen einer Borrelieninfektion eine Immunsupression stattfinden, eine Etablierung einer chronischen oder latenten Infektion im Gehirn sei durchaus möglich. Während der Infektion könnten freie Radikale sowie NO2-Gruppen einen DNS-Schaden, Zellzerstörung und eine Modifikation der Enzymaktivitäten herbeiführen, was letztendlich zu eine Amyloidose - so auch zum Alzheimer - führen könne.
Sicher ist diese Theorie noch nicht hinreichend belegt, dennoch werde ich in Zukunft bei einem M.Alzheimer auch ein eine Borreliose denken und eine entsprechende Serologie veranlassen.
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Montag, 12. Mai 2008
M. Alzheimer auf dem Boden einer chronischen Borreliose ?
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